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Cyberkriminalität Die sechs größten Gefahren im Internet

Schadsoftware (Malware) 

Hierbei handelt es sich um bösartige Programme, die bewusst Schaden anrichten sollen. Je nachdem, um welche Malware es sich handelt, kann der Schaden darin bestehen, vertrauliche Daten auszuspionieren und preiszugeben oder Systeme zu beschädigen. Neben sogenannten Viren zählen Würmer und Trojaner zu den bekanntesten Schädlingen. Des Weiteren gibt es noch Erpresser-Software (Ransomware), Spionage-Software (Spyware) oder Software für unerwünschte Werbung (Adware).

Webbasierte Schadsoftware

Bereits beim Surfen auf infizierten Internetseiten kann sich der User einen Computervirus einfangen. Grundsätzlich sehen Browser wie Safari oder Firefox zwar einen gewissen Schutz vor, und ein infiziertes Programm müsste zunächst geladen und ausgeführt werden, bevor es Schaden anrichten kann. Doch wenn der Browser selbst eine Sicherheitslücke aufweist, kann die Schadsoftware das ausnutzen. Davor kann sich jeder Internet-Nutzer schützen, indem er regelmäßig Updates von seinem Browser, seinen installierten Programmen und auch von seinem Betriebssystem durchführt.

Spam- oder Junk-E-Mails

Die meisten Absender von Spam oder Junk-E-Mails (englisch für "Müll") verfolgen kriminelle Absichten. Denn mit diesen ungebetenen Nachrichten soll in der Regel Schadsoftware auf den Computer geschleust werden. Um dem vorzubeugen, raten Experten, mit der eigenen E-Mail-Adresse im Internet sehr sorgsam umzugehen. Zusätzlich schützen viele E-Mail-Provider wie etwa die Telekom ihre Kunden durch spezielle Spam-Filter.

Phishing

Bankverbindungen, Kreditkartennummern, Passwörter oder auch Sozialversicherungsnummern zählen im privaten Bereich zu den begehrtesten Daten, die Hacker sich von ihren Opfern besorgen wollen. Dafür locken sie die Internetnutzer auf gefälschte Seiten, zum Beispiel von Banken, und versuchen, auf diesem Weg sensible Informationen abzugreifen. Da die falschen Internetseiten denen der Originale sehr ähnlich sehen, fällt der Betrug auf den ersten Blick meist nicht auf. Tipp: Banken, seriöse Online-Händler oder -bezahldienste versenden niemals E-Mails, in denen sie ihre Kunden dazu auffordern, Passwörter oder PINs bekannt zu geben.

Illegales Krypto-Mininig

Das illegale Schürfen (Mining) nach Kryptowährung (zum Beispiel Bitcoins) hat im vergangenen Jahr um unglaubliche 237 Prozent zugenommen. Dabei geht es darum, dass Rechner ohne das Wissen ihrer Besitzer mittels einer Schadsoftware angezapft werden, um digitales Geld zu erzeugen. Die Opfer merken oft gar nichts von dem Angriff, wundern sich vielleicht nur, warum ihr Rechner plötzlich so langsam ist und die Stromrechnung immer höher ausfällt. Tipp: Laut der Verbraucherzentrale NRW benötigen viele illegale Miner Java-Script. Wenn Sie dies in Ihrem Browser deaktivieren, entziehen Sie den Kriminellen damit praktisch die Arbeitsgrundlage.

Denial-of-Service-Attacken

Ebenfalls zu einer Belastung und letztlich Überlastung des IT-Systems führen sogenannte Denial-of-Service-Angriffe (DoS; engl. für "Verweigerung des Dienstes"). Hierbei stehen nicht die Computer selbst im Mittelpunkt der Attacke, sondern die Server. Diese zentralen Netzwerkrechner können zum Beispiel durch eine Unmenge von gezielten Anfragen aus mehreren Quellen regelrecht lahmgelegt werden.

Tipp: Für die IT-Sicherheit in Deutschland ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn zuständig. In der zum Bundesinnenministerium gehörenden Behörde sind derzeit über 900 Informatiker, Physiker, Mathematiker und andere Experten beschäftigt. Wichtiger Bürger-Infos der BSI finden Sie hier.

Quelle: www.deshalb-versichern.de


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